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gabdorf

3 sprachliche Impulse für ein Leben ohne Reue

Kürzlich hatte ich die Möglichkeit, an der Führung einer Uni-Anatomieabteilung teilzunehmen und mir den menschlichen Körper hautnah anzuschauen. Meine Gedanken zu diesem Erlebnis teile ich mit dir im Podcast – und da es hier um Sprache geht, gibt’s natürlich auch 3 passende sprachliche Impulse.

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Innere Klarheit & Fokus
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Aufgehorcht: Sprichst du eine Sprache, die dir guttut?

Jeder Mensch spricht seine ganz individuelle Sprache. Am Beispiel eines kleinen Wörtchens begeben wir uns auf eine Reise zu unseren individuellen Sprachgewohnheiten – zum Beipiel zur Sprache des Opfers, des Machers und der inneren Motivationstrainerin.

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Wie du gelassen mit verbalen Angriffen umgehen kannst

Keine:r mag sie, jede:r kennt sie: Situationen, in denen wir von anderen Menschen verbal angegriffen werden. Hier teile ich mit dir 3 Strategien, wie du gelassener mit solchen Situationen umgehen kannst. Es ist dir bestimmt auch schon einmal passiert: Jemand sagt etwas Gemeines zu dir, versucht dich aus der Reserve zu locken oder will dich lächerlich machen. Das passiert jedem mal – und wir können es nicht ändern. Was wir aber ändern und selbst bestimmen können, ist die Art, wie wir damit umgehen. Evolutionär betrachtet gibt es drei Möglichkeiten: fight, flight oder freeze. Das heißt: kämpfen, flüchten oder erstarren – bzw., um beim Beispiel zu bleiben: etwas Wütendes erwidern, die Situation verlassen oder keine Worte finden. Klingt alles nicht so toll? Keine Sorge: es gibt einen vierten Weg. Und der heißt: die innere Einstellung zu einer solchen Situation ändern. In meinem Podcast teile ich drei Impulse mit dir, die dir diesen Weg zeigen – und dich Schritt für Schritt auf ihm begleiten. Du kannst meinen Podcast auf iTunes (klicke hier) und Spotify (klicke hier) abonnieren. Weitere Möglichkeiten zum Abonnieren findest du, wenn du im Player auf „Abonnieren“ klickst. Viel Freude beim Hören & alles Liebe,

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Beitragsfoto zum Blogartikel "Sage, was du willst - nicht, was du nicht willst"
Innere Klarheit & Fokus
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Sage, was du willst – nicht, was du NICHT willst!

Wir erschaffen unsere Welt mithilfe unserer Gedanken und unserer Sprache. Und je nachdem, wie wir die Dinge formulieren, ist das für uns hilfreich – oder es hält uns auf. Ein Beispiel macht’s deutlich. Manchmal kann ich hellsehen: Wenn ich dich auffordere, jetzt auf gar keinen Fall an ein pinkes Faultier zu denken, weiß ich ziemlich sicher: Nun hängt ein pinkes Faultier in deinem Kopf herum. Warum das so ist? Wir denken in Bildern. Und die Worte „nicht“ bzw. „kein“ sind abstrakt. Weil sie keine bildliche Entsprechung haben, werden sie von unserem Gehirn langsamer verarbeitet als der Rest der Botschaft. Der taucht deshalb als Bild in unserem Kopfkino auf – und wir sehen sofort das pinke Faultier vor unserem geistigen Auge, bevor wir begreifen, dass wir ja eigentlich „nicht“ daran denken sollten. Diesen Mechanismus kannst du dir im Alltag zunutze machen. Denn hier wird deutlich: Denkverbote funktionieren nicht. So lösen Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ oder „Keine Sorge, es tut nicht weh“ nicht etwa, wie beabsichtigt, Trost und Beruhigung aus – sondern eher Gedanken an die auch genannte Angst, Sorge und die bevorstehenden Schmerzen. Sie bewirken damit das Gegenteil von dem, was sie sollen. Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität In der alltäglichen Kommunikation und auch in unserer Gedankenwelt sollten wir also darauf achten, die Dinge so zu formulieren, wie wir sie gern hätten –und uns nicht auf das beziehen, was wir nicht wollen. Nur dann fokussieren wir uns nämlich tatsächlich auf unsere Wünsche und Ziele anstatt auf das Negative und Ungewollte. Das gilt in Beziehungen ebenso wie am Arbeitsplatz und in der Erziehung: Vor einem Vortrag ist es hilfreicher, „Ich bin gut vorbereitet“ statt „Jetzt bloß nicht nervös werden“ zu denken. Ärzte fahren besser mit der Strategie, ihren Patientinnen schlicht die Schritte ihrer Untersuchung zu erklären, statt „Keine Sorge, es tut nicht weh“ zu behaupten. In der Schule bringt es wenig, Botschaften auszuhängen wie: „Im Treppenhaus wird nicht gerannt“. Das führt nämlich dazu, dass die Kinder mehrmals am Tag das Bild von rennenden Kindern im Treppenhaus im Kopf haben. „Wir gehen ruhig zu den Klassenräumen“ bringt da mehr. Und bei einer Diskussion sollten wir unserem Gegenüber mitteilen, was wir uns wünschen: „Ich will pünktlich sein –könntest du dich bitte beeilen?“ statt „Nun trödel doch nicht so“. Wenn du dich das nächste Mal bei einer Verneinung ertappst – und allein dieses Bewusstsein ist schon die halbe Miete –, kannst du dich fragen: „Was will ich stattdessen?“ Diese Frage lenkt deinen Fokus auf die Dinge, die du dir für dein Leben wünschst und die du bestimmen und ändern kannst, anstatt auf all das, worauf du keinen Einfluss hast. So triffst du eine bewusste Entscheidung. Und viele solcher bewussten Entscheidungen helfen dir langfristig, ein eigenverantwortliches Leben zu führen. Den Gedankenstrom in unserem Kopf können wir nicht verhindern. Wir können aber lernen, mit ihm umzugehen – und so Klarheit in unsere Gedanken zu bringen und uns auf das Wesentliche zu fokussieren. Damit wir künftig nicht mehr ungewollt an ein pinkes Faultier denk-… ach, Mist.  Wie geht’s dir mit diesen Gedanken? Hast du weitere Beispiele aus deinem Alltag? Alles Liebe,

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