Tschüss, 2018 – hallo, 2019: Impulse für ein achtsames Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Eine passende Zeit, um in sich zu gehen, die vergangenen Monate zu reflektieren und den Fokus auf das zu richten, was kommt. Hier gibt’s drei Anregungen für einen entspannten Jahreswechsel.

Wir leben in Zyklen. Jedes Jahr, jeder Monat, jede Woche und jeder Tag ist in Phasen untergliedert, denen jeweils eine ganz bestimmte Funktion zukommt: Projekte planen und entwickeln, Ideen umsetzen und vorantreiben, das Geschaffte reflektieren und daraus lernen – und schließlich zur Ruhe kommen und neue Energie tanken.

Die Natur macht’s vor: sie erblüht und vergeht, lässt Blätter, Blüten und Früchte wachsen – und lässt sie wieder los. Alles hat seine Zeit.

Analog zum kahlen Baum, der die alten Blätter abgeworfen hat, ist der Jahreswechsel die Zeit zum Ruhen und In-sich-gehen, um neue Kraft zu tanken und alte Muster über Bord zu werfen.

Erst die Ruhe, dann die Aktivität

In unserer schnellen Vollgas-Leistungs-Gesellschaft bleibt dafür jedoch immer weniger Raum. Sinnvoll ist das nicht: Woher soll unsere Energie fürs erneute Erblühen, fürs Planen und Erschaffen kommen?

In anderen Bereichen leuchtet das doch auch ein: erst muss das Auto getankt, erst muss der Akku vom Handy aufgeladen werden, bevor die Leistung kommt.

Ruhe gehört genauso zum Leben wie Schaffensperioden.

Deshalb möchte ich die Adventszeit nutzen, um das Jahr 2018 Revue passieren zu lassen, Zeit mit meinen Lieben zu verbringen, an meine Mitmenschen zu denken und um Energie für 2019 zu tanken. Ich möchte nicht, dass die Wochen vorm Jahreswechsel zum Schmück- und Einkaufswettbewerb, zur hektischen Weihnachtsmarkt-Tour verkommt, “weil man das eben so macht”.

Entspannt ins neue Jahr starten

Ich glaube, es geht auch anders. Zum Beispiel, indem man sich im Laufe des Jahres bereits Geschenkideen aufschreibt und so den Oh-nein-ich-brauche-noch-ein-Geschenk-und-habe-keine-Idee-Stress kurz vor den Feiertagen vermeidet. Indem man gemeinsame Zeit und Erlebnisse statt materieller Dinge verschenkt – oder Spendengutscheine, mit dem die Beschenkten selbst wählen können, welchem Zweck die Spende zugute kommt.

Oder indem man, statt einen (oder mehrere) der von Jahr zu Jahr immer pompöser werdenden Adventskalender zu kaufen, einen eigenen “Kalender” füllt: mit fünf Euro pro Tag für den guten Zweck, oder mit haltbaren Lebensmitteln, die man dann zur örtlichen Tafel bringt.

Die Erfolge feiern, den Fokus setzen

Also: Lass dich nicht stressen. Bleibe im Hier und Jetzt. Umarme. Liebe. Denke an andere. Habe eine wundervolle Zeit mit den Menschen, die du liebst.

Und nutze die Zeit, um zu reflektieren:

Wie war dein Jahr 2018? Was hast du Positives erlebt und erreicht, was lief besonders gut?

Was möchtest du in Erinnerung behalten und was möchtest du – wie der Baum die Blätter – loslassen?

Und welche Pläne hast du für 2019? Was willst du erschaffen?

Und was willst du noch vorm Jahreswechsel erledigen, zu Ende bringen, abschließen?

Also dann: Zünde eine Kerze an, mach es dir gemütlich und widme dich deinen diesjährigen Glücksmomenten und deinen Zielen und Träumen. Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr. ∞

Alles Liebe,

Hier steht ein tolles Zitat, welches zu dir noch überlegen musst. Aber ich denke dir fällt was tolles ein.

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