Ressourcen: Deine ganz persönliche Schatzkiste für mehr Selbstvertrauen

Jeder hat mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Phase. Das Gute ist: Alles, was wir brauchen, damit es wieder aufwärts geht, haben wir bereits in unserem Leben – wir müssen uns dessen nur bewusst werden. Komm mit auf die Reise zu deinen Schätzen in deinem Leben!

Es gibt so Tage, da scheint die Welt weniger bunt als gewöhnlich. Wir fühlen uns fehl am Platz, ungeliebt und irgendwie nicht richtig, wie und wo wir sind. An solchen Tagen ist es gut, eine kleine Schatzkiste bei uns zu tragen, die man bei Bedarf öffnen und darin wühlen kann, um uns besser zu fühlen.

Nun denkst du vielleicht: „Eine Schatzkiste? Hab ich nicht!“ Hast du doch!

Jeder und jede von uns trägt so eine kleine Schatzkiste bei sich. Natürlich nicht mit Schätzen im wörtlichen Sinne – unsere persönliche Schatzkiste ist viel wertvoller als Gold und Edelsteine. Sie enthält die Dinge, die uns stärken: Fähigkeiten, Hobbies, Menschen, Gegenstände, Orte, Erinnerungen.

In der Psychologie werden solche Schätze Ressourcen genannt. Ressourcen sind persönliche Merkmale, die einem Menschen zur Verfügung stehen, um Aufgaben und Krisen meistern zu können. Sie stabiliseren uns und geben uns Halt.

Ressourcen stärken das Selbstvertrauen

Es gibt innere und äußere Ressourcen.

Innere Ressourcen sind all die Dinge, die uns aufgrund unserer Persönlichkeit zur Verfügung stehen – zum Beispiel Lernfähigkeit, Intelligenz, Humor, Naturverbundenheit, Ruhe, Fachwissen, Empathie sowie unsere Werte und Normen. Die inneren Ressourcen sind in der Regel stabil und dauerhaft. Vor allem ihnen sollte daher unsere Aufmerksamkeit gebühren.

Äußere Ressourcen sind die Schätze, die uns in materieller und sozialer Hinsicht zur Verfügung stehen: Familie und Freunde (soziales Kapital), unsere Herkunft, Klasse und Traditionen (kulturelles Kapital) sowie Geld, Haus, Auto oder Garten (ökonomisches Kapital).

Welche Ressourcen hast du?

Leider fehlt den meisten Menschen gerade in schwierigen Zeiten der Zugang zu ihren Ressourcen – das heißt, sie wissen gar nicht mehr, dass sie Schätze in sich tragen und um sich herum haben, die ihnen helfen können, ihre momentane Krise zu bewältigen. Aber auch im normalen Alltagstrubel kann das Wissen um die eigenen Fähig- und Fertigkeiten mal „untergehen“.

Deshalb kann es sehr hilfreich sein, sich der eigenen Ressourcen bewusst zu werden. Welche Ressourcen hast du? Denke einen Augenblick darüber nach. Die folgenden Fragen können dir helfen:

  • Was hat mir bisher in schwierigen Zeiten geholfen?
  • Wie erfülle ich mir meine Bedürfnisse?
  • Was sind meine Lieblingsorte, -Menschen, -Musikstücke?
  • Was mache ich gerne?
  • Was kann ich gut?
  • Was gibt mir Kraft?
  • Was tut mir gut?
  • Was hilft mir?

Du wirst sehen: Da kommt eine ganze Menge zusammen. Feiere die zahlreichen Schätze, die du bereits in deinem Leben hast, gebührend – indem du lächelst, lachst, tanzt oder was auch immer dir einfällt.

Erstelle deine persönliche Ressourcen-Liste

Um deine Ressourcen in schwierigen Situationen besser abrufen zu können, kannst du sie auch einmal aufschreiben: jede einzelne auf ein kleines Zettelchen, die du dann in deine ganz persönliche Schatzkiste packst.

Oder wenn dir das zu aufwendig ist, kannst du dir auch einfach eine Liste machen – oder deine eigene Ressourcen-Wortwolke kreieren (dazu gibt es kostenlose Programme im Netz).

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Sobald ich mir meine persönliche Wortwolke anschaue, merke ich: Ich fühle mich freier angesichts all dieser Schätze, die mich stärken und die mir Spaß machen, die mir Glück und Freude verheißen.

Die Enge in meinem Brustkorb geht weg. Mein Selbstvertrauen steigt. Und ich freue mich darüber, dass es soo viele Dinge gibt, die mich glücklich machen und auf die ich zurückgreifen kann, wenn es mal nicht so läuft.

Welche Ressourcen hast du schon entdeckt und in deine persönliche Schatzkiste gepackt?

Ich wünsche dir viel Freude beim weiteren Befüllen! ∞

Alles Liebe,

Hier steht ein tolles Zitat, welches zu dir noch überlegen musst. Aber ich denke dir fällt was tolles ein.

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